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Dentallexikon

In der modernen Zahnmedizin werden in der Regel Begriffe verwendet, deren Bedeutung Ihnen häufig nicht bekannt ist. Gerade bei der Erstellung von Heil- und Kostenplänen werden oft Fachwörter, wie Krone oder Implantat verwendet, mit denen Sie als Patient wenig anfangen können.

Damit Sie in Zukunft die Angebote Ihres Zahnarztes oder des Dentallabors besser bewerten und vergleichen können, finden Sie hier die wichtigsten Begriffe kurz erläutert. So erkennen Sie schnell, ob auch wirklich das angeboten wurde, was Ihr Zahnarzt Ihnen empfohlen hat.

Sobald Sie spezielle Fragen zu Begriffen oder Ihrem Heil- und Kostenplan haben können Sie uns jederzeit telefonisch unter der untern genannten Beraterhotline erreichen. Wir freuen uns über Ihren Anruf und beraten Sie gerne.

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Hier können Sie die wichtigsten Fachbegriffe zu Ihrer Versorgung nachschlagen

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Inlays Gold/Keramik

Goldinlay

Maßgeschneiderte Arbeit

Das Goldinlay ist der Klassiker unter den Inlays. Bei dieser Einlagefüllung, die sehr häufig bei Defekten im Seitenzahnbereich zum Einsatz kommt, handelt es sich um eine indirekte Versorgung.

Das Gold wird demnach nicht direkt in den Zahn eingebracht. Die Gussfüllung wird stattdessen vom Zahntechniker nach genauen Vorgaben gefertigt und erst dann vom Zahnarzt in den vorbereiteten Zahn eingesetzt.

Goldinlays sind aufgrund des sehr stabilen und hochwertigen Materials sowie der hohen Passgenauigkeit besonders langlebig. Die Versorgung mit einem Goldinlay nimmt naturgemäß mehrere Behandlungstermine in Anspruch. Denn erst, wenn der Zahnarzt die Karies entfernt, den kranken Zahn beschliffen (präpariert) und eventuell eine Aufbaufüllung gesetzt hat, kann er mit Spezialmassen einen Präzisionsabdruck nehmen, der als "Vorlage" für das spätere Goldinlay dient.

Keramikinlay

Anspruchsvolle, lebendige Ästhetik

Die kosmetisch optimale Versorgung bei Defekten im Seitenzahnbereich bietet das Keramikinlay. Der Grund: Es ist zahnfarben und wirkt wegen seiner besonderen Beschaffenheit sehr natürlich. Keramikinlays eignen sich besonders für Patienten, die ihre Zähne metallfrei restaurieren lassen möchten.

Weitere Vorteile dieses Materials sind, dass es absolut glatt, sehr gut gewebeverträglich (biokompatibel) ist und sich durch eine hohe Verschleißfestigkeit auszeichnet. Keramikinlays gehören zu den indirekten Füllungen. Sie sind also Einlagefüllungen, die im Labor gefertigt werden, bevor der Zahnarzt sie in den Zahn einbringen kann.

Wie beim Goldinlay nimmt die Versorgung mit einem Keramikinlay naturgemäß mehrere Behandlungstermine in Anspruch. Denn erst, wenn der Zahnarzt die Karies entfernt, den kranken Zahn beschliffen (präpariert) und eventuell eine Aufbaufüllung gesetzt hat, kann er mit Spezialmassen einen Präzisionsabdruck nehmen, der als "Vorlage" für das spätere Keramikinlay dient.

Kronen

Teilkrone

Wenn Stabilität gefragt ist

Ist der Defekt im Zahn zu groß für eine Füllung, gleichzeitig aber noch nicht so ausgedehnt, dass eine komplette Überkronung notwendig ist, versorgt der Zahnarzt den Patienten in der Regel mit einer Teilkrone. Dabei wird nicht der komplette Zahn, sondern nur ein Teilbereich beschliffen (präpariert), sodass gesunde Zahnsubstanz so weit wie möglich erhalten werden kann. Im Regelfall ist die Teilkrone aus Gold, kann aber auch in Zirkon angefertigt werden.

Vollgusskrone

Eine Vollgusskrone ist in der Regel aus Gold oder aus NEM (nicht Edelmetall). Sie kommt heute fast nur noch im Seitenzahnbereich zum Einsatz, da es optisch schönere Lösungen für den Frontzahnbereich gibt. Die Vorteile von Vollgusskronen: Sie sind besonders lange haltbar

Verblendkrone/Brücke

Ästhetische Alternative zur Vollgusskrone

Die verblendete Krone ist eine ästhetische Alternative zur Vollgusskrone. Sie besteht aus einem hochgoldhaltigen Metallgerüst oder einem Nichtedelmetallgerüst, das mit Keramik oder Kunststoff überzogen wird. . Dabei wird entweder das komplette Gerüst ummantelt oder nur der nach außen sichtbare Teil mit einer entsprechenden Schicht des zahnfarbenen Materials versehen.

 

 

Kronen wirken optisch schöner, wenn sie mit Keramik oder Kunststoff verblendet sind.

 

 

Vollverblendung

Bei der Verblendung wird entweder der komplette Metallkern ummantelt (Vollverblendung) oder es wird nur auf dem nach außen sichtbaren Teil eine entsprechende Keramikschicht aufgebrannt oder mit einer Kunststoffschicht überzogen  (Teilverblendung). Unschöne gold- oder silberfarbene Blitzer beim Sprechen oder Lachen verschwinden so. Die Werkstoffkombination hat noch andere Vorteile: Während das Metall für Stabilität und Passgenauigkeit sorgt, genügt Keramik/Kunststoff  hohen ästhetischen Ansprüchen, da sie zahnfarben ist und sehr natürlich wirkt. Kunststoff und Keramik besitzen unterschiedliche Materialeigenschaften und ästhetische Qualitäten. Welches Material für den Patienten optimal geeignet ist, hängt von sehr individuellen Faktoren ab, die der Zahnarzt am besten abwägen kann.

Vollkeramikkrone/Brücke

Natürlich weiß:

Die ästhetisch anspruchsvollste Lösung für eine Kronenversorgung ist die Vollkeramikkrone (Zirkon), denn Keramik lässt sich in Farbe und Form ideal dem Gebiss anpassen. Vollkeramikkronen sehen einem natürlichen Zahn zum Verwechseln ähnlich und können selbst vom Fachmann nur schwer als künstlicher Zahn erkannt werden.

Zirkon Kronen Brücken

Seit dem Jahr 2000 gibt es Brücken aus Zirkoniumdioxid (im Fachjargon auch fälschlich Zirkon genannt) und Vollkeramik, die ohne ein metallisches Grundgerüst genügende Stabilität aufweisen. Bei der aufwendigen Herstellung dieser Brücken wird aus einem Keramikblock computergesteuert ein Brückengerüst oder ein Kronengerüst herausgefräst und mit spezieller Keramikmasse beschichtet.

Stiftkrone/Stiftaufbau

Die Stiftkrone ist eine Zahnkrone, die durch einen Stift mit oder ohne Stiftaufbau im Wurzelkanal des Zahnes verankert ist.

Die Stiftkrone wird bei marktoten Zähnen (abgestorbene Zähne), bei denen auch die natürlichen Zahnkronen weitgehend zerstört sind, verwendet. Stiftkrone wird laienhaft als Stiftzahn bezeichnete. Im engeren Sinne ist eine Krone gemeint, an der ein Stift fest verankert ist (Einstückguss). Bei der Stiftkrone werden Krone und Stift gleichzeitig in den Kanal einzementiert. Standard ist heute allerdings die getrennte Anfertigung von Stiftaufbau und Krone. Dazu wird zunächst der Stiftaufbau auf bzw. in den Zahn zementiert, dann beschliffen und abgeformt. Anschliessend wird die Krone auf den Zahn mit Stiftaufbau aufzementiert. Ist ein Zahn sehr tief kariös zerstört, wird er einer Wurzelkanalbehandlung unterzogen. Danach kann man einen Stiftaufbau in den Wurzelkanal einbringen, um so den Zahn zu stabilisieren und Retention für die weitere Versorgung zu erhalten. Dieser Aufbau wird dann beschliffen, um eine Krone anfertigen und einsetzen zu können

Teleskop-Krone

Eine Teleskop-Krone besteht aus zwei Kronen, die wie ein Teleskop-Fernrohr beim Zusammenschieben formschlüssig übereinander passen. Die "Innenkrone" wird fest auf einen beschliffenen Zahn zementiert, die "Außenkrone" ist am herausnehmbaren Zahnersatz/Prothesenteil befestigt. So kann herausnehmbarer Zahnersatz an einem vorhandenen Restgebiss befestigt werden.

Prothesen

Teilprothesen

Wenn Brücken nicht mehr reichen

Wenn zu viele Zähne ersetzt werden müssen, sodass eine festsitzende Brücke für eine optimale Versorgung nicht mehr ausreicht, kommen so genannte Teilprothesen (partielle Prothesen) zum Einsatz.

Wie auch Totalprothesen oder die umgangssprachlichen "Dritten" gehören die Teilprothesen zum herausnehmbaren Zahnersatz. Partiell heißen diese Prothesen, weil immer noch wenige eigene Zähne vorhanden sind. Partielle Prothesen werden so angefertigt, dass die künstlichen und die eigenen Zähne optisch und funktionell optimal aufeinander abgestimmt sind. Unterschiede gibt es bei der Materialauswahl und dem Funktionsprinzip. Die Palette reicht von der Modellgussprothese bis zum so genannten kombinierten Zahnersatz.

Die Kunststoff-Klammerprothese (PV)

Früher galt die Kunststoff-Klammerprothese als einfache Standardversorgung. Heute dient dieser herausnehmbare Zahnersatz meist als provisorische Übergangslösung, die später durch eine definitive Versorgung ersetzt wird. Über handgebogene Klammern wird sie an den Zähnen gehalten.

Zum Einsatz kommt sie direkt nach der Zahnextraktion und hat die Funktion eines Wundverbands, der die Wunde in den ersten Stunden und Tagen schützt. Der Vorteil einer Kunststoff-Klammerprothese: Der Patient hat sofort nach der Extraktion wieder Zähne.

Die Modellgussprothese

Die Modellgussprothese ist die Grundvariante/Standardversorgung für den langfristigen Ersatz mehrerer fehlender Zähne. Es handelt sich bei ihr um einen herausnehmbaren Zahnersatz. An den Zähnen gehalten wird diese Prothese über gegossene Klammern. Diese metallenen Halteelemente umfassen exakt den Klammerzahn und stützen sich durch Auflagen auf ihm ab. Der Kaudruck der Ersatzzähne wird dadurch auf die benachbarten, natürlichen Zähne verteilt und die empfindliche Mundschleimhaut geschont. Modellgussprothesen sind robust, kostengünstig und können im Bedarfsfall durch weitere künstliche Zähne ergänzt werden. Der ästhetische Nachteil: die sichtbaren Klammern.

Der kombinierte Zahnersatz

Wenn festsitzende Kronen auf den eigenen Zähnen mit herausnehmbaren Elementen einer Teilprothese verbunden werden, spricht man bei prothetischen Maßnahmen von kombiniertem Zahnersatz. Die Kronen tragen hierbei die Verankerungselemente, in die die Teilprothese einrasten kann. Zwischen den einzelnen Verankerungsverfahren des kombinierten Zahnersatzes gibt es diverse Mischformen und Spezialausführungen. Alle Methoden haben jedoch eins gemeinsam: Sie sind technisch sehr anspruchsvoll.

Die Geschiebetechnik

Unsichtbar und stabil verankert

Unter der Geschiebetechnik verstehen Zahnmediziner ein bestimmtes Verankerungsprinzip der noch vorhandenen Zähne mit Ersatzzähnen. Geschiebe sind Verbindungselemente für Teilprothesen und funktionieren ähnlich einem Stecksystem.

Die Geschiebe bestehen aus zwei exakt ineinander passenden Elementen: Eines ist fest an einer Krone verankert, das andere an der herausnehmbaren Prothese befestigt. Künstliche Fräsungen und Rillen (Matrize), in die die Teilprothese hineingeschoben wird, verbinden die überkronten Nachbarzähne mit der Prothese. Größter Pluspunkt dieser Versorgung im Vergleich zu Prothesenklammern: Die Verbindungselemente sind nicht zu sehen. Zudem bekommen Teilprothesen durch Geschiebe einen sehr sicheren Halt. Aus einer großen Palette an Möglichkeiten (Geschiebe) wählt der Zahnarzt die beste Lösung für den Patienten aus.

Die Teleskopprothese

Eine optimale Verankerungsmöglichkeit für Prothesen sind Teleskope, auch Doppelkronen genannt, die meist aus einer hochgoldhaltigen Legierung bestehen. Dabei erhalten die Pfeilerzähne eine auf den jeweiligen Zahn fest zementierte Innenkrone (Innenteleskop), die die Teilprothese sicher hält und zugleich den Zahn schützt. Die goldenen Innenteile sind nur sichtbar, wenn die Prothese herausgenommen wird. Eine an der Teilprothese befindliche Außenkrone greift passgenau darüber und verbindet sie so unsichtbar mit den überkronten Zähnen.

Anker

"Druckknopf-Verfahren". Hier ist an einer Krone ein ringförmiger "Anhänger" befestigt, in den ein entsprechendes Gegenstück am herausnehmbaren Prothesenteil wie ein Druckknopf einschnappt und so die Prothese an den restlichen Zähnen fixiert.

Totalprothese

Lebensqualität mit den "Dritten"

Wenn ein Patient keine eigenen Zähne mehr zur Verankerung von Kronen, Brücken oder Teilprothesen hat, braucht er eine Totalprothese - auch "dritte Zähne" oder "Gebiss" genannt. Nur so kann die Kau- und Sprachfunktion optimal wiederhergestellt werden.

Über die Wiederherstellung der Kau- und Sprachfunktion hinaus verlangsamt eine Totalprothese bei gutem Sitz natürliche Abbauvorgänge im Kiefer und gibt Lippen oder Wangen, die durch Zahnverlust eingefallen sind, ihr ursprüngliches Aussehen zurück.

Gehalten wird der Zahnersatz über eine Saugwirkung des dünnen Speichelfilms zwischen Prothese und Schleimhaut am Gaumen. Wie gut die Haftung ist, hängt vor allem von der Kieferform, der Mundschleimhaut und dem Speichelfluss des Patienten ab. In der Regel sitzt eine Totalprothese jedoch im Oberkiefer wegen der breitflächigeren Auflage am Gaumen besser als im Unterkiefer. Denn dort sind die anatomischen Gegebenheiten von Natur aus ungünstiger. Durch den Zungenraum und die bewegliche Zunge ist es schwieriger, einen vergleichbaren Saugeffekt zu erzielen.

Implantat

Zahnimplantat

Ein Zahnimplantat  ist ein in den Kieferknochen eingesetztes „alloplastisches Konfektionsteil“ (Implantat). Das Teilgebiet der Zahnheilkunde, das sich mit der Insertion (Einsetzen) von Zahnimplantaten in den Kieferknochen befasst, wird als Implantologie bezeichnet.

Durch ihre Verwendbarkeit als Träger von Zahnersatz übernehmen Zahnimplantate die Funktion künstlicher Zahnwurzeln. Hierzu werden sie entweder mittels Schraubgewinde in den Kieferknochen eingedreht oder eingesteckt. Sie verbinden sich innerhalb von 3 bis 6 Monaten mit dem umgebenden Knochen zu einer festen, äußerst belastungsfähigen Trägereinheit (Osseointegration).

Schienen

Knirscherschienen sind Beissschienen oder Aufbissschienen aus Kunststoff.

Knirscherschienen sind Beissschienen, die meist nachts getragen werden und eine zu starke Reibung zwischen den Kiefern verhindert, denn unter Zähneknirschen versteht man das unbewusste Gegeneinanderreiben der Zähne im Schlaf. Um die Zähne vor Verschleiss beim nächtlichen Knirschen (Bruxismus) zu schützen, kann eine Zahnschiene getragen werden

Bleachschiene

Für das Bleachen werden Schienen aus Kunststoff angefertigt, die den eigenen Zähnen exakt angepasst wird, so dass diese mit Bleaching-Gel gefüllt werden können, um die aufzuhellen.

Zur Zahnaufhellung kommen in der Regel Präparate zum Einsatz, welche Wasserstoffperoxid (H2O2) (z. B. in der Form von Carbamidperoxid, beziehungsweise Harnstoffperoxid) enthalten. Sie können in den Zahn eindringen und dort Sauerstoff- Radikale abspalten. Diese sind in der Lage, Farbstoffe im Zahn chemisch so zu verändern, dass sie nicht mehr farblich in Erscheinung treten. Zahnaufhellungsmittel sollten einen neutralen pH-Wert haben, damit sie die Zähne nicht aufrauen und so einer erneuten Verfärbung Vorschub leisten.  

Der Zahn im Querschnitt

Flächen der Zahnkrone

 

Entlang des Zahnbogens

  • mesial** (griech. mesos ,mittig‘): zur Mitte des Zahnbogens hin
  • distal** (lat. distare ,entfernt sein‘): zum Ende des Zahnbogens hin
  • approximal (lat. approximare ,sich annähern‘): zum Nachbarzahn hin (mesial oder distal)

Äußere Fläche

  • labial (lat. labium ,Lippe‘): lippenseitig, im Frontzahnbereich identisch mit vestibulär
  • bukkal oder buccal (lat. bucca ,Backe‘): backenseitig, im Seitenzahnbereich identisch mit vestibulär
  • vestibulär (lat. vestibulum ,Vorhof‘) zum Mundvorhof hin (labial oder bukkal)

(in der Neurologie bezieht sich vestibulär auf das Gleichgewichtsorgan)

Innere Fläche

  • lingual (lat. lingua ,Zunge‘): zungenseitig, identisch mit oral
  • palatinal (lat. palatum ,Gaumen‘): gaumenseitig (ausschließlich an den Oberkieferzähnen anzuwenden), identisch mit oral
  • oral (lat. os ,Mund‘): zur inneren Mundhöhle hin (lingual oder palatinal)

Kaufläche

  • okklusal (lat. occludere ,verschließen‘), veraltet auch mastikal: zur Okklusionsfläche (Kaufläche) hin (bei Seitenzähnen)
  • inzisal (lat. incidere ,einschneiden‘): zur Schneidekante hin (bei Frontzähnen)

Krone, Hals und Wurzel

  • koronal (lat. corona ,Krone‘): an der Zahnkrone, zur Zahnkrone hin
    • perikoronal (griech. peri ,um ... herum‘, lat. corona ,Krone‘): um die Zahnkrone herum
  • zervikal (lat. cervix ,Hals‘): am Zahnhals, zum Zahnhals hin
  • radikulär (lat. radix ,Wurzel‘): an der Zahnwurzel, die Zahnwurzel betreffend, von der Zahnwurzel ausgehend
    • interradikulär (lat. inter ,zwischen‘, radix ,Wurzel‘): zwischen den Zahnwurzeln gelegen
  • apikal (lat. apex ‚Spitze‘): an der Wurzelspitze, zur Wurzelspitze hin
    • periapikal (griech. peri ,um ... herum‘, lat. apex ,Spitze‘): um die Wurzelspitze herum

Kieferknochen und Zahnfleisch

  • mandibulär (lat. mandibula ,Unterkiefer‘): auf den Unterkiefer bezogen
  • maxillär (lat. maxilla ,Oberkiefer‘): auf den Oberkiefer bezogen. Selten bezieht sich das Wort maxillär auch auf den Unterkiefer. Beispiel: Eine bimaxilläre Umstellungsosteotomie ist eine Operation, bei der sowohl der Unterkiefer als auch der Oberkiefer vom restlichen Gesichtsskelett abgetrennt und in neuer Lage fixiert werden.
  • krestal oder crestal (engl. crest, lat. crista ,Kamm‘): 1. vom Kieferkamm her; 2. im Bereich des knöchernen Alveolarrandes (Limbus alveolaris) oder an der Crista alveolaris; Arcus alveolaris
  • gingival (lat. gingiva ,Zahnfleisch‘): zum Zahnfleisch gehörend, zum Zahnfleisch hin
  • marginal (lat. margo ,Rand‘): zum Zahnfleischrand gehörend
  • intrafurkal (lat. intra innen, furka Gabel): im Bereich der Aufteilungsstelle der Zahnwurzeln (Bifurkation, Trifurkation)

Sonstige Lage- und Richtungsbezeichnungen

  • axial (lat. axis ,Achse‘): in Richtung der Zahnachse
  • zentral (lat. centrum ,Mitte‘): an der kieferzugewandten Seite eines Zahnes bzw. zum Alveolarfortsatz hin
  • transdental (lat. trans ,darüber hinaus‘ und dens ,Zahn‘): durch den Zahn hindurch, über die Wurzelspitze hinaus
  • parapulpär (griech. para ,neben‘, lat. pulpa ,Fleisch‘): neben der Zahnpulpa gelegen (im Dentin


** Diese Bezeichnungen können kombiniert werden, wobei die Endsilbe des ersten Begriffs durch „o“ ersetzt wird, z. B. mesiobukkal: vorne zur Wange hin.

 

Quelle Wikipedia, opti-dent